Betrug und Untreue

Betrug (§ 263 StGB) und Untreue (§ 266 StGB) sind Vermögensdelikte. Es muss zu einem Vermögensnachteil gekommen sein bzw. im Rahmen der bestehenden Versuchsstrafbarkeit in Betrugsfällen ein solcher Vermögensnachteil beabsichtigt worden sein.

KreditkartenbetrugDer Nachteil muss beim Betrug durch kausale Täuschung und bei der Untreue entweder in der Missbrauchsvariante durch nach Außen formwirksames Überschreiten der im Innenverhältnis eingeräumten Befugnis oder in der Treuebruchsvariante durch Verletzung einer Vermögensbetreuungspflicht eingetreten sein.

Typische Fallkonstellationen bei Betrug und Untreue sind:

  • Subventionsbetrug und Kreditbetrug
  • Täuschung über eigene Vermögensverhältnisse (bzw. der Gesellschaft)
  • Geschäftsführungsmaßnahmen außerhalb der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns
  • verdeckte Gewinnausschüttung zu Lasten der anderen Gesellschafter
  • Betrug mit Schrottimmobilien
  • Betrug mit Öl-Investment
  • Betrug mit CO2-Zertifikaten und CUM-Ex-Geschäften
  • Schnellballsysteme (progressive Kundenwerbung)

Fisch wechselt Glas
Die gesetzlich nur unbestimmten Begriffe haben in der Rechtsprechung und Literatur eine fast unüberschaubare Flut an Einzelfallentscheidungen herbeigeführt. Dieses gilt insbesondere für den Sorgfaltsmaßstab von Geschäftsführungsmaßnahmen. Für eine erfolgsversprechende Verteidigung ist die frühzeitige Einschaltung eines erfahrenden Strafverteidigers daher unumgänglich.


Blaulicht AnwaltsnotrufMachen Sie unbedingt von Ihrem Schweigerecht gebrauch und benachrichtigen Sie über die Notfallnummer 02 11 / 38 54 88 65 Rechtsanwalt und Strafverteidiger Spies in Düsseldorf und Hamburg unverzüglich über die Zwangsmaßnahme.
Der Anruf beim Anwalt ist Ihr elementares Recht und kann Ihnen nicht verwehrt werden!


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